Der Mindestlohn ist ein Gebot der ökonomischen Vernunft

Kolumne im Tages-Anzeiger – Dienstag, 15. April 2014 Wer in der Schweiz vollzeitlich arbeitet, soll ohne Sozialhilfe leben können: vom Lohn. Das fordert die bürgerlich dominierte Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats. Die GPK hat Anfang des Monats – im Bericht zum Ausländeraufenthalt – vom Bundesrat konkrete Vorschläge für Massnahmen verlangt, «damit mit den erwirtschafteten Löhnen die Lebenshaltungskosten … [Weiter lesen…]

TV-Sendung: Im Gespräch mit Roger Schawinski

Auf SRF am Montag, 24. März 2014, 22:55 Uhr Der SP-Politiker Rudolf Strahm setzt sich ein für die Mindestlohninitiative. Durch sie will er die umstrittenen Folgen der Personenfreizügigkeit abschwächen. Der ehemalige Preisüberwacher und SP-Nationalrat Rudolf Strahm sorgte kürzlich für Aufregung in seiner eigenen Partei. In einer Kolumne rätselte er, ob ein linkes Ja für die … [Weiter lesen…]

Was ist jetzt gegen den Fachkräftemangel zu tun?

Kolumne im Tages-Anzeiger – Dienstag, 25. März 2014 Zehn Jahre nach meinem Rücktritt als Parlamentarier habe ich mir den zeitlichen Luxus geleistet, am Radio die mehrstündige Dampfablass-Debatte zur Masseneinwanderungsinitiative im Nationalrat mit der privilegierten Distanz des Veteranen zu verfolgen. Geboten wurde das Bild eines polarisierten, blockierten Parlaments. Im unversöhnlichen Gegensatz standen Siegerpose mit Häme auf … [Weiter lesen…]

Der Staat leidet an finanzieller Osteoporose

Kolumne im Tages-Anzeiger – Dienstag, 4. März 2014 Fast alle Schweizer Städte und eine Mehrheit der Kantone mussten für 2014 ein Defizit budgetieren. Und fast alle kürzen jetzt bei Schulen, Spitälern und Polizei. Auch wenn die Finanzchefs chronisch zu pessimistischen Budgets neigen, um im Jahr darauf stolz bessere Abschlüsse zu präsentieren, muss man sich fragen: … [Weiter lesen…]

Den Fachkräftemangel bekämpfen

Den Fachkräftemangel bekämpfen Grosses Arbeitskräftepotential im Inland. Rudolf Strahm in „Schweiz am Sonntag“ Nr.7 vom 16.2.2014. Mit der Rede vom „Fachkräftemangel“ ist ein vieldeutiger, oft missverstandener und in der jüngsten Abstimmung auch missbrauchter Begriff im Gebrauch. Ein „Fachkräftemangel“ wird oft von jenen beklagt, die am meisten zu dessen Behebung beitragen könnten. Die Personenfreizügigkeit hat zwar … [Weiter lesen…]

Masseneinwanderungsinitiative: jetzt muss Schneider-Ammann die Hausaufgaben machen

Tages-Anzeiger – Dienstag, 11. Februar 2014 «In Zukunft wird die Zuwanderung durch Bundesbern gesteuert und nicht mehr durch die Wirtschaft», erklärte Justizministerin Simonetta Sommaruga am Abstimmungssonntag im Namen des Gesamtbundesrats. Was, fragen sich nun viele Bürger, ist jenseits von Groll, Schuldzuweisung, Pessimismus und Besserwisserei nach Annahme der Zuwanderungsinitiative zu tun, um mit einem Kontingentssystem wieder … [Weiter lesen…]

Zähes Ringen um die Hochpreisinsel.

Kolumne im Tages-Anzeiger – Dienstag, 21. Januar 2014 Der Einkaufstourismus im Ausland wird für Schweizer zur Gewohnheit. 38 Prozent der Basler und 31 Prozent der Genfer fahren regelmässig über die Grenzen zum Einkaufen ins nahe Ausland. Bei den Aargauern sind es 29 Prozent, bei den Zürchern 17 Prozent und den Bernern 7 Prozent. Gesamtschweizerisch tätigt … [Weiter lesen…]

Alles läuft in Richtung Akademisierung

Neue Zürcher Zeitung vom 20.01.2014, Seite 44 «Alles läuft in Richtung Akademisierung» Der Bildungsexperte Rudolf Strahm zu den Vorzügen der dualen Berufsbildung und den bildungspolitischen Prioritäten Herr Strahm, ist die duale Berufsbildung in der Schweiz ein Auslaufmodell? Nein, im Gegenteil. Die duale Berufsbildung findet heute national und international mehr Beachtung als vor zwei Jahrzehnten. Ich … [Weiter lesen…]

Die Nullentscheid-Maschinerie

Kolumne von Rudolf Strahm . für Schweiz. Gewerbezeitung SGZ, vom 10. Januar 2014. Die Nullentscheid-Maschinerie Rudolf Strahm über den Stillstand am Staatssekretariat für Bildung SBFI.   Seit anderthalb Jahren steht im Wirtschafts- und Bildungsdepartement die Entscheidmaschine in der Bildungs- und Berufsbildungspolitik praktisch still. Und sie wird noch weit ins Jahr 2014 hinein still stehen. Denn … [Weiter lesen…]

Die Besserwisser sollten sich entschuldigen

Kolumne im Tages-Anzeiger – Dienstag, 31. Dezember 2013 Vor fünf Jahren herrschte weltweit Katastrophenstimmung zu Silvester. Das globale Bankensystem war kurz zuvor knapp einem Kollaps entgangen. Teams der wichtigsten Notenbanken koordinierten damals in nächtlichen Videokonferenzen ihre Kriseninterventionen, und niemand wusste, ob es gelingen würde, das Finanzsystem zu stabilisieren. Was drohte, war ein Bankencrash wie 1929. … [Weiter lesen…]