«Fall Frick» ist ein «Fall Finma»

Kolumne im Tagesanzeiger und Bund vom 16. Juli 2013 Es wäre vermessen und ungerecht, als Aussenstehender ein Urteil zum Strafverfahren gegen Bruno Frick abzugeben. Tatsache ist, dass der ehemalige CVP-Ständerat sein Amt als Verwaltungsratsmitglied der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma auf den 1. August antreten will, obschon gegen ihn ein Strafverfahren zu Finanzgeschäften hängig ist. Bruno Frick … [Weiter lesen…]

Berufsbildung: Standortfaktor Nummer eins für die Schweiz

Artikel von Rudolf Strahm in der Schweizerischen Unternehmer-Zeitung ZU vom Juli 2013 , nachgeführt auf  Internetplattform „InfoSperber“ vom 9. Juli 2013.   So gut wird die Leistungsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft beurteilt: Im ersten Rang der internationalen Konkurrenzfähigkeit im Ranking des World Economic Forum WEF. Im zweiten Rang der globalen Wettbewerbsfähigkeit im IMD-Ranking. Im ersten Rang … [Weiter lesen…]

China-Abkommen: Wie kann man den chinesischen Drachen bändigen?

Kolumne im Tagesanzeiger/Bund vom 4. Juni 2013 Bundesbern war sichtlich stolz, ein Freihandelsabkommen mit der Volksrepublik China ankündigen zu können und dem chinesischen Ministerpräsidenten bei seinem Besuch zu hofieren. Denn schliesslich war die Schweiz in den letzten Jahren in Wirtschaftsverhandlungen nicht mit Erfolgen gesegnet. Und in der Bankenstrategie steht sie international mit dem Rücken zur … [Weiter lesen…]

Wie die Schweiz auf den Druck der EU reagieren sollte

  Essay von Rudolf Strahm. in „NZZ am Sonntag“ vom 2. Juni 2013 (Hintergrund)   Die Schweiz sieht sich mit einer Unzahl von Forderungen der EU konfrontiert. Einige von ihnen zielen darauf ab, das Abkommen zur Personenfreizügigkeit und damit die bilateralen Verträge auszuhebeln. Die Schweiz kann Spielraum gewinnen, indem sie Gegenforderungen formuliert. Gerade im Arbeitsrecht … [Weiter lesen…]

Die Preisgabe von Mythen ist schmerzhaft

Berliner Zeitung vom 1./.2 Juni 2013 Der Schweizer Ökonom Rudolf Strahm über das Bankgeheimnis der Eidgenossen, die Macht, der Geldhäuser,Mafiosi und die verkannte Bedeutung seines Landes als Industrienation. Die Europäische Union hat den Steuerparadiesen den Krieg erklärt. Schlupflöcher für Steuersünder sollen geschlossen werden. Europa stöhnt unter der Finanzkrise. Wenn die Haushaltskonsolidierung gesellschaftlich akzeptiert werden soll, … [Weiter lesen…]

Wie weiter ohne Bankgeheimnis?

Die letzte Verteidigungslinie für das Bankgeheimnis ist eingebrochen: Luxemburg und Österreich haben ihren Widerstand gegen den innereuropäischen Austausch von Bank- und Steuerdaten aufgegeben. Nicht freiwillig, sondern weil sie ihr Bankgeheimnis gegenüber den USA preis- geben müssen – und weil im Gefolge die EU-Länder gleichwertiges Recht in Europa einfordern. Jahrelang hatte die Schweiz ihre Steuerfluchthilfe an … [Weiter lesen…]

Chancen für die Energiewende

Kolumne Rudolf Strahm, in: Unternehmer-Zeitung  UZ  Nr. 5-2013   Mai 2013 Vor der Reaktorkatastrophe in Fukushima sprachen nur noch wenige unverwüstliche, alternde Kernenergiegegner vom „Ausstieg aus der Atomenergie“. Die Energiestrategie der Bundesrepublik Deutschland mit ihrer massiven Förderung von Solar, Wind und Biogas-Verstromung hielt man in unsern Wirtschaftskreisen für eine Verirrung der deutschen Politik unter dem Diktat … [Weiter lesen…]

Sonntagsliberale: Nur am siebten Tag predigen sie Wettbewerb

Kolumne im Tages-Anzeiger – Dienstag, 23. April 2013 Im Sommer 2011 ist die politische Fieberkurve in unserem Lande hochgeschnellt. In allen politischen Lagern gab es Ärger über die überhöhten Preise von Importprodukten. Bundesrat Johann Schneider-Ammann versprach nach einem runden Tisch zur Hochpreisinsel im August rasche Abhilfe gegen die schädlichen Lieferpraktiken ausländischer Hersteller. Seither sind 20 … [Weiter lesen…]

Baustellen der Bildungspolitik

  Essay von Rudolf Strahm in der Unternehmer-Zeitung Nr. 4-2013 vom April 2013.   In der EU ist derzeit jeder vierte Jugendliche unter 25 Jahren, der nicht in Ausbildung begriffen ist, arbeitslos. Demgegenüber haben die fünf Länder mit einem dualen Berufsbildungssystem – also einer betrieblichen Berufslehre kombiniert mit einer staatlichen Berufsfachschule – im Durchschnitt eine … [Weiter lesen…]

Weshalb der Rohstoffhandel für die Schweiz gefährlich ist

Kolumne im Tages-Anzeiger – Dienstag, 2. April 2013 «Drei Regierungen Südamerikas setzen der Schweiz ein Ultimatum, endlich die geforderten drei Milliarden Franken für die Säuberung und Wiederherstellung der von Quecksilber, Cyaniden und Schwefelsäure dauerhaft vergifteten Landschaften zu leisten. Bei weiterer Verzögerung nach dem jahrelangen Rechtsstreit würden die drei Länder, so ihre Drohung, sämtliche Import- und … [Weiter lesen…]