Die Fatca-Kröte und ihre lange Vorgeschichte

  Kolumne  Rudolf Strahm  für  Unternehmer-Zeitung  UZ  Februar 2013.   Vom Schlucken der „Fatca-Kröte“ ist die Rede. Von einer „ungeniessbaren Fatca-Suppe“, die vom Parlament wohl nur „mit Murren, Knurren und Zähneklappern“ aufgenommen werde. So wird das neue Bauchweh-Gewächs der helvetischen Politik in der Presse vorgestellt. Der „Foreign Account Tax Compliance Act“, so heisst das Kürzel … [Weiter lesen…]

Ach, Kanton Bern

  Analyse der Wirtschaftsschwäche Berns. Essay  Rudolf Strahm in:  Unternehmer-Zeitung UZ Nr. 1- 2013  vom  22.1.2013.   „Die Berner sind die Griechen der Schweiz“. Mit solcher Häme kommentierten SVP-Blätter und Zürcher Medien die hohen Finanzausgleichszahlungen zugunsten des strukturschwachen Kantons Bern. Und die reichsten Zahlerkantone wie Zug, Schwyz, Waadt setzen den interkantonalen Finanzausgleich politisch unter Druck. … [Weiter lesen…]

Schicksalsjahr 2013 für die Berufsbildung

Die duale Berufslehre und ihre verkappten Gegner. Kolumne Rudolf Strahm in: Schweizerische Gewerbezeitung SGZ vom 11. 1. 2013.   „Ich hätte lieber etwas weniger, dafür bessere Maturanden.“ Mit diesem holzschnittartig formulierten Satz hat Bundesrat Johann Schneider-Ammann als Bildungs- und Wirtschaftsminister zweifellos die Grundhaltung in der schweizerischen Wirtschaft wiedergegeben und bei der deutschschweizerischen Bevölkerung breite Unterstützung … [Weiter lesen…]

Energie besteuern – aber wie ?

Kolumne in der  Unternehmer-Zeitung UZ Nr. 12 – 2012  Dez.2012   Energie besteuern – aber wie ?   Wenn man gewisse Presseschlagzeilen liest, könnte man meinen, im Bundesrat herrsche ein Zickenkrieg zwischen den Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf und Doris Leuthard in Sachen Energiebesteuerung. „Leuthard und Widmer-Schlumpf bekämpfen sich, leise, verbissen“, behauptete ohne Beweise der Chefredaktor der … [Weiter lesen…]

Die Starken mehr fördern als die Schwachen

Interview im Bund vom 19.11.2012 Die Übermacht des Landes habe für Bern ab 1920 eine tragische Abwärtsspirale zur Folge gehabt. Alt-SP-Nationalrat Rudolf Strahm rät, nicht nur die starken Regionen zu benennen, sondern auch die schwachen. Herr Strahm, der Kanton Bern bezieht über eine Milliarde Franken aus dem Finanzausgleich. In den Geberkantonen heisst es, die Solidarität … [Weiter lesen…]

Hochpreisproblematik: Schaden für KMU-Wirtschaft

Den Basler Wirten läuft die Galle über. Sie, die in direkter Konkurrenz mit grenznahen Gastrobetrieben im Badischen  und im Elsass stehen, zahlen viel höhere  Einkaufspreise für ihre Getränke als Ihre Konkurrenten  ennet der Grenze (vgl. auch Seite 17).  Carlsberg-Bier kostet für Wirte in Deutschland  umgerechnet 65 Rappen Einstandspreis, für  Schweizer Wirte jedoch 1.71 Franken …. … [Weiter lesen…]

Kein Parlamentarier ist in der Lage, die Leverage Ratio zu berechnen

Kolumne im InsideParadeplatz vom 3. Oktober 2012 Die Too big to fail-Regulierung im Rahmen der Bankenaufsicht ist erstens strukturell manipulationsanfällig, zweitens nicht justiziabel und drittens ist sie bei der ungeeigneten Behörde plaziert. Grossbanken werden nur stabiler und vertrauenswürdiger mit einem weiteren Reformschritt in der Eigenmittelfrage. Meine Schlussfolgerungen aus eigener Erfahrung mit regulatorischer Staatstätigkeit möchte ich … [Weiter lesen…]

Sektierer und Kurpfuscher in der Währungspolitik

Kolumne Rudolf Strahm  für Unternehmerzeitung Nr. 9  August 2012. „Der Eurokollaps wird immer wahrscheinlicher“, schreibt  „The Economist“ in einem Leitartikel, abgedruckt in mehreren europäischen Zeitungen. „Geniessen wir also die Ferienzeit. Der Herbst droht hässlich zu werden“, schrieb das Euro-feindliche Wirtschaftsblatt aus London abermals. Untergangspropheten und Weltretter, Kurpfuscher und Quacksalber haben in Zeiten der währungspolitischen Verunsicherung … [Weiter lesen…]

Gesetzlicher Mindestlohn – einmal anders betrachtet

Gesetzlicher Mindestlohn, einmal anders betrachtet. Kolumne für SGZ 3.8.2012. Der gesetzliche Minimallohn, wie ihn die Gewerkschaften mit einer Volksinitiative fordern, ist bei Lehrbuch-Ökonomen verpönt. Aber im Zeichen der Personenfreizügigkeit ist er die letzte verbleibende Massnahme, um die Zuwanderung von Ungelernten und von bildungsfernen Schichten und die Folgelasten für das Sozialsystem zu begrenzen.

Interview zum Abgeltungssteuerabkommen: Ich bin nachträglich als Kronzeuge hingestellt worden

Interview im Tages-Anzeiger/Bund/BaslerZeitung (Online) 06.06.2012 War es nötig, der offiziellen Schweiz in den Rücken zu fallen? Das ist der Eindruck, der von der Bankenseite geschaffen wird. Ich habe mich schon früh kritisch über das Abgeltungssteuerabkommen mit Deutschland geäussert, in meinen Kolumnen in «Tages-Anzeiger» und im «Bund» sowie in der «Zeit». Darin habe ich vor allem … [Weiter lesen…]