Griechische Tragödie und helvetische Pflicht

Kolumen im Tages-Anzeiger – Dienstag, 19. Juni 2012 Finanzmärkte, Politiker und Banker blickten gebannt nach Griechenland. Nun können die Europäer kurz aufatmen. Doch mit dem knappen Wahlsieg für den Euro wird das griechische Volk nicht vom (Spar-)Leiden befreit. Und es wird auch keine stabile, breit abgestützte Regierung erhalten, sondern eine mit den alten Repräsentanten der … [Weiter lesen…]

Interview zum Abgeltungssteuerabkommen: Ich bin nachträglich als Kronzeuge hingestellt worden

Interview im Tages-Anzeiger/Bund/BaslerZeitung (Online) 06.06.2012 War es nötig, der offiziellen Schweiz in den Rücken zu fallen? Das ist der Eindruck, der von der Bankenseite geschaffen wird. Ich habe mich schon früh kritisch über das Abgeltungssteuerabkommen mit Deutschland geäussert, in meinen Kolumnen in «Tages-Anzeiger» und im «Bund» sowie in der «Zeit». Darin habe ich vor allem … [Weiter lesen…]

Der süsse Traum vom bedingungslosen Grundeinkommen

Artikel Rudolf Strahm für “InfoSperber”, exklusiv.   1.Juni 2012.  Definiter Text.   Im April 2012 wurde die Unterschriftensammlung für eine eidgenössische Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen gestartet. Das Thema ist, auch wenn ein Zustandekommen der Initiative ungewiss ist, auf der helvetischen Traktandenliste.   Ein bedingungsloses Grundeinkommen für Alle? Auf den ersten Blick entsteht eine Faszination für … [Weiter lesen…]

Parteifarbe statt Kompetenz. Der Bildungsstaatssekretär

Tages-Anzeiger – Dienstag, 29. Mai 2012 Erstaunlich, wie wenig diese personelle Weichenstellung im schweizerischen Bildungswesen kommentiert worden ist, nachdem der Bundesrat den Tessiner Mauro Dell’Ambrogio letzte Woche zum Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation ernannt hatte. Einzig der Schweizerische Gewerbeverband, der wichtigste Berufsbildungsträger im Lande, zeigte sich konsterniert über diesen «mehr als fragwürdigen Entscheid». Und … [Weiter lesen…]

Preisprivilegien für die Pharmariesen.

Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, wird in Bundesbern wieder einmal ein Interessenkrieg um Medikamentenpreise ausgefochten. Die Arzneimittel fallen bei den Gesundheitskosten stark ins Gewicht, saugen gut 20 Prozent der obligatorischen Krankenversicherungsprämien auf. Es geht um eine Streitsumme von 240 Millionen Franken im ersten Jahr, die bis 2014 auf drei Viertelmilliarden Franken pro Jahr anschwellen wird. … [Weiter lesen…]

Höhere Berufsbildung (Tertiär B): Sand im Getriebe des BBT

Kolumne Rudolf Strahm in: Schweizerische Gewerbezeitung, vom 27. April 2012. (Schweizerischer Gewerbeverband SGV)   Wer die Arbeitswelt und die KMU-Landschaft kennt, weiss um die volkswirtschaftliche Bedeutung der höheren Berufsbildung. Früher waren es die Meister- und Fortbildungskurse. Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz läuft die formelle höhere Berufsbildung unter den Namen „Höhere Fachschulen HF“, „Höhere eidgenössische Berufsprüfung“ oder … [Weiter lesen…]

Sackgasse Abgeltungssteuer

Kolumne in Tages-Anzeiger und Bund vom 17.April 2012. «Das war der dritte Streich.» Gemeintist der überraschende «Streich» gegendie EU, gegen deren Finanzministerund gegen die ungeliebten Deutschen.Geäussert wurde dieser Triumphvon der NZZ-Redaktion, die sich immernoch als Sprachrohr eines gestraucheltenPrivatbankiers versteht undregelmässig auf den Bundesrat wegenseiner Nachgiebigkeit eindrischt. Anlass für das Frohlocken war dasinnert weniger Verhandlungswochenherbeigeschluderte Abkommen … [Weiter lesen…]

Kartellgesetzrevision: Es wird ein Gewaltmarsch

Essay zur Kartellgesetz-Revision (KG-Revision), publiziert in “Unternehmer Zeitung” Nummer 4, vom April 2012.   Kartellgesetzrevision:  Es wird ein Gewaltmarsch Was bringt sie denn, die von Bundesrat Johann Schneider-Ammann nach vielen verwaltungsinternen Windungen dem Parlament vorgelegte KG-Revision? Die drei wichtigsten Reformpunkte: Materiell sollen alle fünf Kartellarten (Preis-, Mengen- und Gebietsabreden sowie vertikale Preisbindungen und Gebietsabschottungen) grundsätzlich … [Weiter lesen…]

So kommt Ordnung in den Stall der Personenfreizügigkeit

Kolumne zur Personenenfreizügigkeit  im Tages-Anzeiger und im Bund vom 27.März 2012. Rund 350 000 ausländische Personen sind in den letzten fünf Jahren seit Inkrafttreten der EU-Personenfreizügigkeit netto in die Schweiz eingewandert. Das entspricht etwa der Bevölkerung der fünf Städte Winterthur, St. Gallen, Luzern, Biel und Thun zusammen. In derselben Zeitspanne ist zudem die Zahl der … [Weiter lesen…]